ff. Konzepte zu aktueller Kunst
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ABGESAGT: Do 15.08. Art/Theory-Slam: Lesen aus etlichen Jahren Kunst/Theorie

JETZT AUCH NEUERDINGS IN DRESDEN: Art/Theory-Slam: Lesen aus etlichen Jahren Kunst/Theorie

Endlich die Gelegenheit, um unmissverständlich das darzulegen, was Sie schon immer einmal an kritischen, prägenden, kruden, elementaren, diabolischen, lehrreichen, nervenaufreibenden oder einfach wissenswerten Theorien zwischen Kunst und Nichtkunst los werden wollten. So ganz unverblümt.

Bereitwillige Vortragende können sich mit einem Beitrag von maximal 7 Minuten einbringen. Neben eigenen Statements ist auch das Vorlesen der »Lieblingspassagen« aus Theoriewerken erwünscht. Eine Moderation wird durch den Abend führen und im Anschluss Publikum und Vortragende in einen Austausch bringen.

Um die Anmeldung eines Beitrags wird gebeten, per E-Mail oder in persona bis kurz-vor-knapp am Tag des Events.

Do 15.08. 2013, 19 Uhr im Kunsthaus Dresden, Rähnitzgasse 10

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Konzipiert von Veit Rieber:

Mind The Gap.

06.07.2013 – 04.08.2013

Anja Gerecke, Andreas Greiner & Armin Keplinger, David Kroell, Benny Merris

 

Mind The Gap zeigt sowohl orts- als auch raumspezifische Arbeiten. Positionen, die sich mit dem Ort ausein­andersetzen, Bezüge aufnehmen und auf eine Veränderung des Raums und des Raumgefühls abzielen.

“Mind The Gap” – die bekannte Warnung an Londoner U-Bahn Stationen soll den stets beschäftigten und abgelenkten tube-Nu­tzer auf eine gefährlich, unscheinbare Lücke zwischen Bahnsteig und Bahntür hinweisen. Dabei erscheint dieser Hinweis un­missverständlich – sowohl akustisch als auch visuell. Der Grund für diese omnipräsente Signalwirkung liegt darin, dass sowohl die Breite der Lücken als auch das Bahnsteigniveau stetig variieren. Selbst innerhalb einer Plattform divergieren die Abstände, so zum Beispiel. wenn sich die Haltestelle in einer Kurve befindet.

Die eigentliche Gefahr besteht darin, dass der Mensch zu Gewohnheiten neigt und Automatismen seinen Tag mitbes­timmen, was wiederum eine starke Auswirkung auf seine Alltagswahrnehmung hat. Normierte Architekturen ermöglichen es uns die Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu lenken als bloße Stolperfallen, wenn wir uns durch ein Gebäude bewegen. Der Nachteil: Es genügen graduelle, bauliche Abweichungen, um einen gewohnten Gang durcheinander zu bringen. Deutliche Hinweise und Signale werden nötig, um unsere Aufmerksamkeit zu gewinnen, sobald Details von ihrer festgeschriebenen DIN-Norm abweichen – so etwa, wenn sich die gewohnte Trittweite um wenige Zentimeter verändert, die Decken­höhe kaum merklich variiert oder eine Stufe marginal niedriger ist als die übrigen.

Mind The Gap lenkt unsere Aufmerksamkeit auf ortsspezifische Feinheiten, auf übersehene, räumliche Charakteristika und spielt mit der bauliche Physiognomie des Ausstellungsraumes. Der Königspavillon in seiner Grundidee als Durch­gangsraum sowie in seiner jetzigen, temporären Funktion als Ausstellungsort erfährt eine Kontextverschiebung, welche die Installa­tionen betonen. Sie fordern unsere Wahrnehmung heraus und lenken unsere Aufmerksamkeit auf die kleinen Besonderheiten des Raumes, die gerne ignoriert werden; auf die feinen Unterschiede die oftmals größeren Einfluss haben als uns bewusst ist. Die Arbeiten stellen unsere konditionierte Perzeption auf den Prüfstand und lassen uns unsere gewohnte Umwelt neu wahrnehmen. Es gilt nicht nur die Kunstwerke per se zu erfassen, sondern auch deren wechselseitige Einflussnahme zuein­ander sowie zum Ausstellungsraum einzubeziehen.

Mind The Gap holt den “Blinden Fleck” unserer Wahrnehmung ins Bewusstsein und schärft die Sinne für unsere Umwelt.

 

Zur Ausstellung erscheint eine Sonderedition der teilnehmenden Künstler in kleiner Auflage. Mit dem Verkauf dieser Edition soll ein Teil der Ausstellungskosten gedeckt werden.

 

 

 

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ZU GAST: Fr 28.06. 20 Uhr Festspielhaus Hellerau #1

NEU und kurzfristig:

Fr 28.06. 20 Uhr, Christian Schmidt. Die zwei Seiten der PubliCity: Zum Verhältnis zwischen Street Art, Stadtpolitik und Stadtmarketing

Anfang des neuen Jahrtausends gesellten sich zu den bereits bekannten Graffiti der Writer-Szene neue künstlerische Ausdrucksformen an den Wänden der europäischen Metropolen. Diese Installationen, Cut-Outs, Skulpturen, Posters, Stickers und Stencil Graffiti wurden bald unter dem Namen “Street Art” bekannt.

Im darauf folgenden medialen Hype wurde diese neuartige Kunstform oftmals mit Attributen wie “subversiv”, “rebellisch” oder gar “widerständig” belegt. Die illegal-künstlerischen Eingriffe in die Architektur der Stadt wurden als Angriffe auf eine fortschreitende Kommerzialisierung des öffentlichen Raums verstanden. Vor allem die Werbung als eine manifeste Erscheinungsform dieser Entwicklung wurde dabei zum Gegenspieler der Street Art konstruiert. Sogar im Selbstverständnis vieler Street Artists etablierte sich diese Ansicht.

Betrachtet man allerdings Werbung und Street Art genauer, so lassen sich auf verschiedenen Ebenen Gemeinsamkeiten und Überschneidungen erkennen und die zunächst starr erscheinende Dichotomie zwischen Kunst und Reklame wirkt sehr viel brüchiger. Setzt man Street Art in den Kontext aktueller Stadtpolitik dann wird dieses Verhältnis von Widerstand und Affirmation wesentlich komplexer. Was zunächst als Subversion der hegemonialen Ordnung verstanden werden kann, kann sich ebenso genau in ihr Gegenteil verkehren. Sei es dadurch, dass sich Street Art in die Logik aktueller Gentrifizierungsprozesse einpasst oder dass sie als bunter Off-Kultur-Farbtupfer ein Anziehungspunkt für die derzeit heiß umworbene “kreative Klasse” sein kann.

Der Vortrag geht auf diese Widersprüchlichkeiten der alltagspolitischen Dimensionen von Street Art ein und plädiert für eine dialektische Sichtweise auf dieses illegal-künstlerische Phänomen, um den analytischen Kurzschlüssen des medialen Hypes zu entgehen und eine differenzierte Sichtweise auf Street Art zuzulassen.

 

Christian Schmidt (Jahrgang 1976) ist Historiker und Ethnologe. Seit Anfang der 2000er Jahre ist er als Publizist, Ausstellungsmacher und Referent in der politischen Bildung tätig. Zusammen mit Katrin Klitzke veröffentlichte er 2009 den Sammelband „Street Art. Legenden zur Straße“. 2011 gründete er zusammen mit Aiko Wulff die Ausstellungsagentur Zeitläufer in Leipzig. Zu seinen Themenschwerpunkten zählen: Jugend- und Subkulturen, Stadtforschung, Cultural Studies und materielle Kultur. Mehr Informationen unter: http://www.zeitlaeufer.de

 

 

 

 

muss leider kurzfristig entfallen:

Fr 28.06. 20 Uhr, Lecture: Phillip Zwehl. HipHop y Paz – Der Einfluss der HipHop-Kultur auf den Umgang mit Gewalt in der Comuna 13, Medellín, Kolumbien

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(Eintritt frei)

Der Stadtteil Comuna 13 im kolumbianischen Medellín ist ein von diversen Konfliktkonstellationen geprägter urbaner Raum. Strukturelle Gewalt in Form von sozio-ökonomischer Exklusion bis hin zu diversen Dynamiken direkter Gewalt in Form von bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der organisierten Kriminalität, paramilitärischen Gruppierungen und dem staatlichen Sicherheitsapparat haben sich seit jeher auf das Leben seiner Bewohner ausgewirkt. Trotzdem oder gerade deswegen ist in dieser Comuna 13 eine äußerst lebendige HipHop-Kultur entstanden, die versucht, den negativen Auswirkungen der Gewaltkreisläufe entgegen zu wirken.

Der Vortrag zeigt die diversen Formen von HipHop-Kultur in der Comuna 13 und ihre Auswirkung auf die dortige Konfliktsituation.

Phillip Zwehl ist Absolvent der Universität Wien im Fachgebiet Internationale Entwicklung und war drei Monate zu Recherchezwecken in Medellín.

 

Eine Kooperation von ff konzepte zu aktueller Kunst und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden im Rahmen des Festivals Street Culture@Hellerau

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@EARTH, Lößnitzstraße

 

Vertonung einer möglichen Reise, kinogerecht

performance, Bild & Ton, ca. 60 min

Die wohl bekannteste Form der Reiseliteratur ist der Reisebericht. Diese Art der Reiseliteratur wird von dem Autor bereits während der Reise verfasst, das geschieht meist in Form eines Tagebuchs. Nach der Reise werden die erlebten Momente in einem Bericht? erzählt. Die Form des Berichts verhindert jegliche fiktionale Dimension. Meist erfolgt die Gliederung? des Reiseberichts nach der tatsächlichen Reiseroute des Autors. Diese Form der Reiseliteratur hat nicht zur Aufgabe, Fakten über das erkundete Land, oder die Route zu liefern, obwohl sie auch Gegenstand des Berichts sein können. Vielmehr gibt der Reisebericht Auskunft über die Besonderheiten der Reise des Autors und seiner Erfahrungen.

Der Leser hat die Möglichkeit, den Autor direkt auf seiner Reise zu begleiten – auch dann, wenn einige Jahre zwischen dem Lesen und der wirklichen Reise vergangen sein sollten. Der Leser ist der unsichtbare Schatten des Autors und lernt ein Land oder eine Route an der Seite des wirklich Erlebenden kennen. So können wir zum Beispiel heute noch Goethe in seinem Werk? „Italienische Reise“ nach Neapel begleiten. Exotischere Ziele werden uns heute von National Geographic? in verschiedenen Sprachen vorgeschlagen.

Der Reisebericht kann unter anderem dazu dienen, eine eigene Reise vorzubereiten. Er ist oft eine zusätzliche Quelle authentischer Eindrücke, die dem Land, der Region oder der Route neben der sterilen Fachliteratur? eine wirkliche Dimension gibt.
(entnommen: http://www.buecher-wiki.de/index.php/BuecherWiki/Reiseliteratur)

direkt: http://soundcloud.com/privatemessage/ride4

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13.07. Zur MuseumSommerNacht: Tischreden und Wizard Lady Bros.

In der Ausstellung „Mind the Gap“ (06.07. – 04.08.) liefern wir unseren Beitrag zur Museumssommernacht Dresden:

Tischreden // 13.07.2013 // 16.30 Uhr: Kaffee und Kuchen am Pavillon // 20 Uhr Sandwich und Limo beim Konzert mit Wizard Lady Bros (https://https://vimeo.com/30201822)

Tischreden: WAS brauchen wir? Was braucht ihr? Was braucht Kunst? oder Was wollen Wir? Was wollt ihr? Was will Kunst? Bei Kaffee und Kuchen hören wir geladene und ungeladene Tischredner zum Gebrauchswert zeitgenössischer Kunst innerhalb der drei W der ersten Ausstellung – WAS WIR WOLLEN. Wieder einmal ist das eine Gelegenheit sich selbst, die eigene Perspektive und den gnadenlos professionellen Hintergrund einzubringen! Nur Mut machen Sie sich am Geburtstagstisch mal wieder ganz *beliebt mit einem Beitrag von 5 – 15 Minuten. .

Um Reservierung bis zum 11.07. wird gebeten!

 

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http://thevintagemachine.blogspot.de/2011/04/new-york-city-ny-1970s.html

ZU GAST: Sa, 29.06. 20 Uhr  Festspielhaus Hellerau  #2

Film Lecture Kathrin Brinkmann Art in Motion: Der Tanz der Zeichen
(Eintritt frei)
im Anschluss Film Wild Style

 

Graffiti ist eine “Art in Motion”, ein Spiel mit Schrift und Bild – Schriftbilder werden im Graffiti in Bewegung gebracht und mittels Bewegung zu wilden, tanzenden Zeichen. “Mit den Graffiti bricht in einer Art Aufstand der Zeichen das linguistische Ghetto in die Stadt ein”, schrieb der französische Philosoph Jean Baudrillard 1975 anlässlich des unvermittelten Auftauchens von Graffiti im New York der 70er Jahre. Die Film Lecture  “ART in MOTION”, moderiert und konzipiert von Kathrin Brinkmann, erkundet anhand unterschiedlicher Arbeiten von Dokumentar- und Experimentalfilmern, Graffiti- und Streetart-Künstlern Gestalt und Gehalt dieser Schrift- und Bildinterventionen im städtischen Raum. Mit Filmen von Anne Bürger& Benjamin Cantu, Brad Downey, Len Lye, Matt McCormick, Nug&Pike, Prince, Daniel Tagno u.a.

Kathrin Brinkmann ist Redakteurin beim ZDF/ARTE und Kuratorin der Filmreihe reel to real am Mousonturm Frankfurt.

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Eine Kooperation von ff konzepte zu aktueller Kunst und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden im Rahmen des Festivals Street Culture@Hellerau

NACHSEHEN: AUSBURGERN, BABY!

Simona Denicolai & Ivo Provoost

Tauchgang (Dive): 13 April 2013 | 6 pm on the banks of the Elbe in Dresden, swimming spot beside the Fährgarten Johannstadt (Johannstadt Ferry Garden)

Born in 1972 in Milan & born in 1974 in Diksmuide (BE) / Kunstenfestivaldesarts 2012, Brussels, I.A.C. Institut d’art Contemporain, Villeurbanne; TRACK curated by Philippe Van Cauteren and Mirjam Varadinis, Ghent; Le plateau Frac île-de-france, Paris in cooperation with APDV, Paris; CHANNEL-TV curated by cneai=, Paris; Halle für Kunst, Lüneburg; Kunstverein Hamburger Bahnhof in cooperation with the magazine Multitudes, Goethe-Institut Paris curated by Emmanuel Lambion; Casino Luxemburg / Live and work in Brussels

The work of the artist duo Denicolai & Provoost entitled AUSBURGERN, BABY! is a scripted performance / action and consists of three parts. As the first part, Denicolai & Provoost place an ad in a local newspaper to announce a dive by a professional diver. On the exhibition’s opening day, the diver will bring up stones from the bottom of the Elbe river. The diver then uses public transport to convey the dive haul to the exhibition site, where it will subsequently be exhibited for six weeks as the third part of the work. The artists withdraw from all forms of elite artistic context and take up an art that is serious and exact and which almost, in a sociological sense, observes and analyzes economic and social realities. These observations then manifest themselves in almost playfully touching and seemingly simply developed pictures that permit the underlying complexities to shine through. Their work incorporates the entire spectrum of media coverage opportunities as tools of their artistic strategy.
The performance was part of the first exhibition of ff.konzeptezuaktuellerkunst WAS WIR WOLLEN.
film: Benjamin Schindler
www.ffkonzeptezuaktuellerkunst.de

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So. 26.05. Ende der Ausstellung WAS WIR WOLLEN

So. 26.05. Ende der Ausstellung WAS WIR WOLLEN

13 Uhr Parkeisenbahn am Großen Garten

„Ein ganz besonderer Tag im Mai“ ist ein exklusives Unterhaltungsformat von Falk Töpfer. Bekannt ist er als Entertainer und Künstler mit weißen Anzug und Hut. Man kennt ihn von Moderationen des Dogs Bones and Catering und von performativen Fotostories wie „Falk Toepfer Looking At Art, Biennale di Venezia 2011“ u.a.m.

(http://falktoepfer.tumblr.com und www.storecontemporary.com )

 

16 Uhr

Rückführung der Steine. Das ist Ihre Chance  sich einem der Steine anzunehmen und sie selbstständig bis zum Ende des Jahres zurück ins Flussbett der Elbe zu bringen. Wie lange Sie diese Steine als Pfand bei sich behalten bleibt Ihnen überlassen.

 

 

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Sa 25.05. V (Konzert)

 

Sa. 25.05. V (1-woman synth / dark wave project) // Konzert

V is the musical project of Berlin-based multi-instrumentalist and dark pop supernova V. V and her band play a hypnotising explosion of BLACK POP, dark synthwave music influenced by hardcore and black metal. Joining V and her bass onstage are Robin Banks (of Jailhouse Fuck/Sankt/Piss) on guitar, and David Hantelius  (of Batalj/Madamm/Alarmaman) on drums.

V has spent the greater part of the last 3 years touring  extensively with V and other projects (Batalj, Friends) throughout Europe, Australia and America. 2013 has seen V complete at 3 week tour of Germany, Czech Republic, Slovakia, Austria, Switzerland & Sweden with Batalj. Coming up  in June is another 3 week UK tour with more European dates planned for later in the year. The music video for ‘No Return’, a track from the debut album released on cassette via Freudian Slit  was recently nominated for the Berlin Music Video awards.

 

www.vlovescats.com // www.vlovescats.bandcamp.com // https://vimeo.com/48668712 // http://vlovescats.com/

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Fr 17.05. Die Macher

 

Fr 17.05. 19 Uhr  Die Macher führen durch die Ausstellung und beantworten Fragen und der Dokufilm zum Tauchgang wird gezeigt 

Es geht nicht ohne sie. Wer sind eigentlich die Macher hinter den künstlerischer Arbeiten und Konzepten heutiger Ausstellungen? Wenn der Künstler Ideen entwickelt, produziert und umsetzt, gibt es nicht immer viel zu sehen, aber viel zu tun.

Bisweilen gibt es wenigstens etwas zu hören oder während der Aktion selbst erhascht man das zarte Aufblitzen einer Realisierung der Arbeit in Form eines Wassertropfens an einer kalten Scheibe. Steigt die Temperatur und vergeht Zeit, ist er wieder weg, der Wassertropfen, er wird wieder Wasserdampf – unsichtbar innerhalb mit Wasser angereicherter Luft. Doch wer baut diese fragilen Systeme, wer schließt einen Xenonstrahler an und wieso ist das so gefährlich. Wie geht eine Tischlerin vor, wenn Sie einen Sockel für eine künstlerische Arbeit baut, die sie gar nicht kennt? Der Dudelsack ist nur eine Rahmenhandlung, während der Taucher mit gleicher Professionalität aber zum Teil des signifikanten Kunstwerk wird? Wer aber konserviert die kurzfristigen Niederschläge für die Zeit außerhalb des Moments für den Betrachter – Der professionelle Filmemacher und Fotograf.